Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz – Ihr Anwalt in Berlin

3. September 2012 | Von | Kategorie: Strafverfahren
Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz - Ihr Anwalt in Berlin

Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz – Ihr Anwalt in Berlin

Harte Strafen bei Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) wird in Deutschland in aller Regel hart bestraft. Schon das sollte Grund genug sein, einen im Betäubungsmittelstrafrecht erfahrenen Rechtsanwalt hinzuziehen, wenn Verstöße gegen das BtMG Gegenstand des Ermittlungsverfahrens oder des Strafverfahrens sind. Rechsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Dr. Tarig Elobied bearbeitet in der Kanzlei Linkhorst Popken & Kollegen (Berlin) als Tätigkeitsschwerpunkt Verstöße gegen das BtMG.

Konsum von Drogen straffrei – aber…

Die Tatbestände im BtMG sind zahlreich und erfassen so gut wie alle Handlungen, die den Umgang mit Drogen betreffen. Danach ist zwar der Konsum von Betäubungsmitteln selbst straffrei, da aber der “Besitz von Betäubungsmitteln” mit Strafe bedroht ist und ein Konsum ohne gleichzeitig einhergehenden Besitz der Drogen kaum möglich ist, ist in aller Regel auch der Drogenkonsument mit Strafe bedroht. In Fällen dieser Art ist es Aufgabe des Rechtsanwaltes, die Besonderheiten des Betäubungsmittelgesetzes in das Verfahren einzubringen und Alternativen zur Bestrafung zu erreichen. Möglichkeiten bieten hier vor allem die Einstellung des Verfahrens bei Eigenkonsum, vor allem auch bei “weichen Drogen” (Cannabis, Marihuana) oder die “Therapie statt Strafe”, also die Anrechnung oder Zurückstellung einer nicht zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe für betäubungsmittelabhängige Straftäter bei Durchführung einer Drogentherapie.

Handeltreiben mit Betäubungsmitteln, § 29 BtMG

Schwerpunkt der Betäubungsmitteldelikte und damit auch der Tätigkeit des Strafverteidigers im Betäubungsmittelstraffrecht ist der Betäubungsmittelhandel (§ 29 BtMG). Das Handeltreiben i. S. d. BtMG umfasst sehr weitgehend alle Bemühungen, die darauf gerichtet sind, den Umsatz von Betäubungsmitteln zu ermöglichen oder zu fördern, also insbesondere der Verkauf, der Erwerb zum Verkauf, aber auch schon beim Transport von Rauschgiften oder von Geld aus Rauschmittelgeschäften. Da der Handel mit Betäubungsmitteln sehr häufig darauf gerichtet ist, eine Einnahmequelle von einiger Dauer und einigem Umfang zu schaffen, liegt zumeist auch das Merkmal der Gewerbsmäßigkeit i. S. d. § 29 Abs. 3 Nr. 1 BtMG vor, so dass die Tat als Verbrechen eingestuft wird und mit einer Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsstrafe bedroht ist. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob der Täter “bloß” mit Cannabis gehandelt hat oder mit Heroin – die Art der Droge wird allenfalls bei der Strafzumessung berücksichtigt.

Ihr Anwalt in Berlin bei BtM-Verstößen

Die teilweise recht drakonischen Strafen im Betäubungsmittelstrafrecht  machen eine engagierte und effektive Sttafverteidigung umso notwendiger. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Dr. Tarig Elobied steht Ihnen als Strafverteidiger und bei Vorliegen der Voraussetzungen auch als Pflichtverteidiger bei Verstößen gegen das BtMG zur Seite.