Vorwurf der Vergewaltigung – Hohe Haftstrafe verhindert

18. April 2012 | Von | Kategorie: In eigener Sache, Strafverfahren

Der Beschuldigte beauftragte die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Strafrecht Dr. Annette Linkhorst und Dr. Tarig Elobied mit seiner Verteidigung, als er bereits in Untersuchungshaft saß. Ihm wurde Vergewaltigung vorgeworfen. Das war auch deshalb besonders brisant und gefährlich für den Beschuldigten, weil er wegen einer zurückliegenden Vergewaltigung und verschiedener anderer kleinerer Sexualdelikte einschlägig vorbelastet war. Noch in der Haftprüfung prophezeite der Haftrichter eine Freiheitsstrafe von sieben bis acht Jahren und die anschließende Sicherungsverwahrung. Der Mandant musste deshalb zunächst in der Untersuchungshaft verbleiben. Die Rechtslage bezüglich der Sicherungsverwahrung, die in den letzten Jahren immer unübersichtlicher und komplexer geworden ist und sich derzeit vollständig im Umbruch befindet, konnten die Verteidiger insofern klären, als dass dem Mandanten eine Sicherungsverwahrung nicht drohte. Nach umfangreichen und intensiven Gesprächen mit dem Beschuldigten und der zuständigen Strafkammer des Landgerichtes Potsdam gelang es den Verteidigern Rechtsanwältin Linkhorst und Rechtsanwalt Elobied, eine Freiheitsstrafe von unter drei Jahren und die Aufhebung des Haftbefehls auszuhandeln. Das hatte für den Mandanten den großen Vorteil, dass er nach monatelanger Untersuchungshaft den Sitzungssaal mit seinen Verteidigern als freier Mann verlassen konnte und die Strafe nunmehr als Selbststeller im offenen Vollzug antreten wird.



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