Beleidigung – Ihr Anwalt für Strafrecht in Berlin informiert

27. April 2012 | Von | Kategorie: Beleidigung § 185 StGB – Informationen zur Beleidigung, Strafrecht
Beleidigung im Straßenverkehr - Strafrecht oder Bagatelle?

Beleidigung im Straßenverkehr – Auch hier kann ein Anwalt helfen.

Beleidigung – Einstellung oder Vorstrafe?

Beleidigung – geregelt in § 185 StGB – ist ein “Allerweltsdelikt”. Man mag es bedauern, aber Beleidigungen geschehen mehr oder weniger täglich, sei es im Straßenverkehr, sei es im Streit zwischen Bekannten oder (Ex-) Partnern. Die wenigsten Taten werden angezeigt – kaum jemand macht sich die Mühe, zur Polizei zu gehen, weil er von einem anderen beleidigt wurde. Kommt es doch zu einer Strafanzeige, wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, die Sache wird dann regelmäßig an die Amtsanwaltschaft abgegeben. Dort geht es dann darum, das Verfahren mit möglichst wenig Aufwand zu “erledigen” – die Akte muss vom Tisch, möglichst schnell, denn die Ressourcen der Justiz sind knapp. So kommt es dann häufig zu Einstellungen wegen Geringfügigkeit (§ 153 StPO), gegen Geldauflage (§ 153a StPO) – oder zum Strafbefehl. Verhängt wird meistens eine Geldstrafe im unteren Bereich, es sei denn, der Beschuldigte ist schon früher einmal aufgefallen. Konsequent verfolgt hingegen werden Beamtenbeleidigungen – hier sind Einstellungen selten, Geldstrafen die Regel.

Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung ernst nehmen!

Aus Sicht des Rechtsanwaltes bzw. Strafverteidigers gibt es in den Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung ein häufiges Problem: Oft denkt der Beschuldigte, dass es sich bei dem Vorwurf um eine Bagatelle handelt, wegen derer sich keiner die Mühe macht, die Tat zu verfolgen. Doch das ist leider ein Irrglaube. Wer das Ermittlungsverfahren nicht ernst nimmt, Ladungen zur Vernehmung oder andere Schreiben der Polizei einfach ignoriert, muss damit rechnen, einen Strafbefehl zu erhalten – und damit dann auch eine Eintragung im Bundeszentralregister!

Rechtsanwalt für Strafrecht einschalten!

Telefonnummer der Strafverteidiger-KanzleiIn vielen Fällen lassen sich diese Konsequenzen vermeiden. Wenn frühzeitig ein Rechtsanwalt eingeschaltet wird, kann häufig vermieden werden, dass es zu einer Bestrafung wegen Beleidigung kommt. Unser Rat: Gehen Sie zum Fachanwalt für Strafrecht, wenn Sie wegen einer Beleidigung angezeigt wurden. Wenn Sie einen Strafbefehl wegen einer Beleidigung erhalten haben, rufen Sie an – wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten, auch nach Erlass des Strafbefehls eine Einstellung des Verfahrens zu erreichen.